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Als "Gartengleis" in Naumburg (S) Hbf wurde früher das Gleis 15 bezeichnet, welches Mitte/Ende der 70ger Jahre angelegt wurde, um die Aufnahmefähigkeit von Güterzügen aus Richtung Weißenfels in

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Als  Gartengleis  in Naumburg (S) Hbf wurde früher das Gleis 15 bezeichnet, welches Mitte/Ende der 70ger Jahre angelegt wurde, um die Aufnahmefähigkeit von Güterzügen aus Richtung Weißenfels in Richtung Karsdorf weiter zu erhöhen.
Schon damals hielten sich Gerüchte, das die Finanzierung/Teilfinanzierung von den Zementwerken Karsdorf erfolgte. Das Gleis zweigte hinter dem Einfahrsignal A (Strecke Weißenfels - Naumburg) über die Weiche 2 ab, verlief durch besagte Gartenkolonie kreuzte die Strecke nach Naumburg Ost und Teuchern mittels Gleiskreuzung und verlief dann über die Weiche 15 (Schutzweiche) direkt neben der sogenannten  Panzerstraße  bis zum Signal S 15. Ab hier waren zunächst nur Ausfahrten auf die Unstrutbahn signalmäßig möglich. Sollte eine Zugfahrt in Richtung Bad Kösen aus Gleis 15 stattfinden, wurde auf Stellwerk W 2 eine
Rangierfahrstraße aus Gleis 15 nach Gleis 2 west eingestellt und auf Ersatzsignal ausgefahren. Später fand dann die signalmäßige Anbindung in diese Richtung statt. Da das Gleis 15 isoliert war (Rotausleuchtung bei Gleisbesetzung) gab es auch eine Freimeldeanlage für Störungsfälle direkt an einem Fahrleitungsmast neben Gleis 15 (Schlüsselkasten). Im Jahr 1977 sieht man diese Gleiskreuzung hinter der DR 131 033-3. (Text und Fotos: Roland Reimer)

Als "Gartengleis" in Naumburg (S) Hbf wurde früher das Gleis 15 bezeichnet, welches Mitte/Ende der 70ger Jahre angelegt wurde, um die Aufnahmefähigkeit von Güterzügen aus Richtung Weißenfels in Richtung Karsdorf weiter zu erhöhen.
Schon damals hielten sich Gerüchte, das die Finanzierung/Teilfinanzierung von den Zementwerken Karsdorf erfolgte. Das Gleis zweigte hinter dem Einfahrsignal A (Strecke Weißenfels - Naumburg) über die Weiche 2 ab, verlief durch besagte Gartenkolonie kreuzte die Strecke nach Naumburg Ost und Teuchern mittels Gleiskreuzung und verlief dann über die Weiche 15 (Schutzweiche) direkt neben der sogenannten "Panzerstraße" bis zum Signal S 15. Ab hier waren zunächst nur Ausfahrten auf die Unstrutbahn signalmäßig möglich. Sollte eine Zugfahrt in Richtung Bad Kösen aus Gleis 15 stattfinden, wurde auf Stellwerk W 2 eine
Rangierfahrstraße aus Gleis 15 nach Gleis 2 west eingestellt und auf Ersatzsignal ausgefahren. Später fand dann die signalmäßige Anbindung in diese Richtung statt. Da das Gleis 15 isoliert war (Rotausleuchtung bei Gleisbesetzung) gab es auch eine Freimeldeanlage für Störungsfälle direkt an einem Fahrleitungsmast neben Gleis 15 (Schlüsselkasten). Im Jahr 1977 sieht man diese Gleiskreuzung hinter der DR 131 033-3. (Text und Fotos: Roland Reimer)

Frank Thomas http://www.unstrutbahn.de 06.03.2015, 611 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die Naumburger Ersatzkantine im Juni 1980. (Foto: Ludger Kenning)
Die Naumburger Ersatzkantine im Juni 1980. (Foto: Ludger Kenning)
Frank Thomas

Das Gleisvorfeld mit der EBS 118 719-5, am 07.01.2019 in Naumburg Hbf. (Foto: Wolfgang Krolop)
Das Gleisvorfeld mit der EBS 118 719-5, am 07.01.2019 in Naumburg Hbf. (Foto: Wolfgang Krolop)
Frank Thomas

Die sanierte Treppe der Bahnsteigunterführung, am 12.08.2016 am Bahnsteig 1 in Naumburg Hbf. (Foto: Wolfgang Krolop)
Die sanierte Treppe der Bahnsteigunterführung, am 12.08.2016 am Bahnsteig 1 in Naumburg Hbf. (Foto: Wolfgang Krolop)
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