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DB 202 497-4 mit einer RB Richtung Naumburg, am 19.05.1996 um 11.47 Uhr bei der Ausfahrt in Freyburg.

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DB 202 497-4 mit einer RB Richtung Naumburg, am 19.05.1996 um 11.47 Uhr bei der Ausfahrt in Freyburg. DB 202 497-4 mit einer RB Richtung Naumburg, am 19.05.1996 um 11.47 Uhr bei der Ausfahrt in Freyburg. (Foto: Gerd Hahn)

DB 202 497-4 mit einer RB Richtung Naumburg, am 19.05.1996 um 11.47 Uhr bei der Ausfahrt in Freyburg. (Foto: Gerd Hahn)

Frank Thomas http://www.unstrutbahn.de 28.10.2016, 276 Aufrufe, 0 Kommentare

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 Karl´s Haufen 
Am 26. September 1919 ereignete sich auf der Unstrutbahn in Balgstädt ein Unfall mit einem Güterzug. Verwandte von Zeitzeugen schildern den Unfall wie folgt.

 Ein planmäßiger Personenzug kam am 26.09.1919 aus Richtung Freyburg. Gleichzeitig fuhr ein  Kali-Sonderzug , bespannt mit der späteren 55 2929 in Richtung Freyburg, der aber aus welchen Gründen auch immer nicht gemeldet war. Die Strecke war eingleisig, so wie heute. Das Einfahrsignal aus Richtung Freyburg stand auf Fahrt frei. In Richtung Freyburg gab es nur ein Ausfahrsignal vor dem ehemaligen Übergang in Richtung Unstrutwiesen. Ob dieses Signal Halt zeigte weiß ich nicht. Jedenfalls hat mein Urgroßvater Karl Ludwig schnell die Weiche so gestellt, dass der Güterzug auf das Abstellgleis fuhr und auf den am Ende stehenden Prellbock auffuhr und dann den  Haufen  bildete. Nach passieren der Weiche wurde diese wieder zurückgestellt und der Personenzug fuhr unbeschadet in den Bahnhof ein.
Ein Verschulden von Karl Ludwig kann nicht sein, denn er bekam von der Reichsbahndirektion sogar eine Belobigung.
Es kann natürlich sein, dass das Ausfahrtsignal Richtung Freyburg wegen technischem Defekt auf Frei stand. Aber da es keine Zeitzeugen mehr gibt, ist das reine Spekulation. . Bild: Sammlung  Posten 15
"Karl´s Haufen" Am 26. September 1919 ereignete sich auf der Unstrutbahn in Balgstädt ein Unfall mit einem Güterzug. Verwandte von Zeitzeugen schildern den Unfall wie folgt. "Ein planmäßiger Personenzug kam am 26.09.1919 aus Richtung Freyburg. Gleichzeitig fuhr ein "Kali-Sonderzug", bespannt mit der späteren 55 2929 in Richtung Freyburg, der aber aus welchen Gründen auch immer nicht gemeldet war. Die Strecke war eingleisig, so wie heute. Das Einfahrsignal aus Richtung Freyburg stand auf Fahrt frei. In Richtung Freyburg gab es nur ein Ausfahrsignal vor dem ehemaligen Übergang in Richtung Unstrutwiesen. Ob dieses Signal Halt zeigte weiß ich nicht. Jedenfalls hat mein Urgroßvater Karl Ludwig schnell die Weiche so gestellt, dass der Güterzug auf das Abstellgleis fuhr und auf den am Ende stehenden Prellbock auffuhr und dann den "Haufen" bildete. Nach passieren der Weiche wurde diese wieder zurückgestellt und der Personenzug fuhr unbeschadet in den Bahnhof ein. Ein Verschulden von Karl Ludwig kann nicht sein, denn er bekam von der Reichsbahndirektion sogar eine Belobigung. Es kann natürlich sein, dass das Ausfahrtsignal Richtung Freyburg wegen technischem Defekt auf Frei stand. Aber da es keine Zeitzeugen mehr gibt, ist das reine Spekulation.". Bild: Sammlung "Posten 15"
Frank Thomas






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